Impulse

  
Gott,
lass uns Antennen deiner Liebe sein.
Hoch aufgerichtet und sensibel für das, 
was Menschen bewegt,
bereit, jeden Funken deiner Liebe weiterzutragen.
 
Lass uns handeln, wo Not sichtbar wird, 
Hoffnung säen, wo Verzweiflung wächst.
 
Ein Lächeln kostet nichts, aber es gibt viel. 
Es macht den reich, der es bekommt, 
ohne den, er es gibt, ärmer zu machen. 
Es dauert nur einen Augenblick, 
aber die Erinnerung bleibt – manchmal für immer.
Für jeden der kommenden Monate zünden wir ein Licht an und rufen zu dir, guter Gott:
 
1.    Wir bitten um Segen und Licht für den Monat Januar:
Dass für uns alle das Neue Jahr einen guten Anfang nehme. 
Du unser Licht und Leben:
Sei bei uns in unsrer Mitte.    
       
Gott des Lebens, 
du rufst uns, wie du Johannes den Täufer gerufen hast, 
deinen Weg zu bereiten – 
voller Mut und Vertrauen.
 
Wir stehen an einem neuen Ufer, 
das Wasser der Taufe trägt uns, 
dein Geist begleitet uns auf unserem gemeinsamen Weg.
 
Du, Gott, Licht der Welt, 
lass dein Licht über uns leuchten und segne uns 
mit dem Licht des Friedens, 
dass Frieden einkehre in uns und um uns, 
mit dem Licht des Glaubens, 
dass wir uns unseres Glaubens freuen und dem Zweifel standhalten,
mit dem Licht der Liebe,
dass wir einander liebevoll verbunden bleiben und die Liebe weitergeben,
mit dem Licht der Hoffnung, 
dass wir nicht mutlos und verzagt werden 
sondern immer auf dich vertrauen. 
So segne uns und alle, mit denen wir uns verbunden fühlen, 
der gute und treue Gott,
der Vater und Sohn und Heiliger Geist. 
und doch ist unser Warten heute meist ungeduldig. Wir wollen, dass Dinge sofort geschehen, dass Antworten sofort kommen, dass Wege klar sind. Der Advent lädt uns ein, dieses Warten neu zu entdecken: nicht als Leerlauf, sondern als Weg. Und vielleicht ist genau das sein Geschenk: dass wir wieder lernen Zwischenzeiten auszuhalten. Nicht alles muss sofort fertig, hell, klar sein. Ein Licht brennt ja auch nicht plötzlich ganz hell –es fängt klein an, flackert, braucht Luft und Geduld.
„Habt keine Angst davor, die Heiligen des neuen Jahrtausends zu sein!“, hat der Hl. Papst Johannes Paul II einmal den Jugendlichen auf dem Weltjugendtag zugerufen. 
 
Und als die Hl. Mutter Theresa in Freiburg zu Besuch war, meinte sie: "Heiligkeit ist kein Luxus für Wenige, Heiligkeit ist eine einfache Pflicht für jeden von uns."
Du bist der Gott des Lebens,
du schufst die Welt mit Macht,
du hast auch uns geschaffen,
hast alles gut gemacht.

Du bist der Gott des Lebens,
du liebst, was schwach und klein,
du willst, dass wir es schützen,
so soll es bei uns sein.
Dankbar blicke ich auf die vergangenen Wochen zurück:
* Welche Augenblicke waren besonders schön und bereichernd?
* Welche Erfahrungen haben mich gestärkt und belebt?
* Welche Momente möchte ich abhaken und hinter mir lassen?
* Was kann/ darf ich jetzt loslassen?
Der Sommer ist da. Die Sonne wärmt uns, die Tage sind lang, die Abende voller Leben. Viele sind unterwegs, genießen Ferien, Freiheit und Leichtigkeit. Der Sommer schenkt uns die Chance, nicht nur äußerlich, sondern auch innerlich mit leichterem Gepäck unterwegs zu sein.
„Da kam plötzlich vom Himmel her ein Brausen, wie wenn ein heftiger Sturm daherfährt…“ (Apg 2,2)
 
Pfingsten – das Fest des Heiligen Geistes.
Gottes Geist erfüllt die Jünger mit Mut, Hoffnung und einer Sprache, die alle verstehen: die Sprache der Liebe.
 
Quelle der Weisheit und Liebe,
erleuchte unsere Herzen und Sinne,
damit wir die göttliche Würde
jedes Menschen erkennen und achten.
 
Hilf uns, Vorurteile abzubauen und
Mitgefühl zu entwickeln.
Schenke uns die Kraft, für die Würde
und die Rechte unserer Schwestern
und Brüder in der ganzen Welt einzustehen.

Hallo 2025

 
Das neue Jahr sieht mich freundlich an,
und ich lasse das alte mit seinem Sonnenschein
und Wolken ruhig hinter mir.
 
Johann Wolfgang von Goethe