Die alte, im romanischen Stil errichtete Bleichheimer Pfarrkirche stand bis zu ihrem Abbruch im Jahr 1827 inmittendes Friedhofes, der ungefähr der heutigen Lage am westlichen Ortsausgang entspricht.
Von dieser Kirche sind nur wenige Teile übrig geblieben. Als wertvollstes Stück wurde die barocke Pieta, die vermutlich als Seitenaltarbild diente, in die neue Kirche gebracht. Der Bau einer neuen Kirche war notwendig geworden, da die Bevölkerung des Ortes Bleichheim gegen Ende des 18. Jahrhunderts auf 600 Bewohner angewachsen und eine bauliche Erweiterung der alten, zu klein gewordenen Kirche nicht erfolgte.
Die neue, heute noch genutzte Kirche, wurde nach ersten Verhandlungen über den Bau im Jahr 1824 dann in den Jahren 1825 und 1826 erriichtet, so dass bereits im Februar 1827 die Einsegnung der Kirche durch den damaligen Dekan Biechele erfolgte.
Zum Zeitpunkt der Einweihung waren die Seitenaltäre noch ohne Bildtafeln. Diese wurden in den folgenden Jahren nach und nach erstellt.
Das Hochaltarbild "Christus am Ölberg" ist die Kopie eines Gemäldes von Kunstmaler Paul Deschwanden, das Kreszentia Stadler aus Freiburg gemalt hat.
Die vierzehn Kreuzwegstationsbilder rechts und links im Kirchenschiff wurden 1863 von Pfarrer Hansen eingeweiht. Umfassende Renovierungen erfolgten und brachten das Bleichheimer Gotteshaus immer wieder zu einer würdigen Stätte des Gebetes und des Gotteslobes.
(auszugsweise entnommen aus "175 Jahr Weinbrennerkirche St. Hilarius" von Friedrich Hinn, Herbolzheim)
weitere kirchliche Gebäude:









