Unsere Weihnachtskrippe

 
 
 
Das langgezogene Dorf Bleichheim im Bleichtal, der Grenze zwischen den alten Bistümern Konstanz und Straßburg, auf Konstanzer Seite gelegen, wurde im frühen Mittelalter wohl von Kenzingen her ausgebaut. Die Ortschaft gehörte den Üsenbergern, kam dann zur Markgrafschaft Hochberg und 1369 zu Österreich. 1680 erhielten sie die Freiherren bzw. Grafen von Kageneck zu Lehen, die hier ein heute noch stehendes Schloß bauten. 1805 kam Bleichheim mit der Landgrafschaft Breisgau an Baden.
Die Hilariuskirche wird bereits 1275 erwähnt.
1493 wurde sie dem Kloster Alpirsbach inkorporiert und fiel mit diesem an Württemberg, blieb aber katholisch. 1826/27 wurde die Hilariuskirche im klassizistischen Stil neu gebaut nach Plänen von Christoph Arnold. Oberhalb des Dorfes befinden sich die Reste der Burg Kirnburg. An der Stelle des Bades Kirnhalden stand früher ein Paulinerkloster "Kürnbach" oder "Heilig Kreuz in Kirnbach", welches schon im Bauernkrieg zerstört wurde.
 
 
 
Angaben zur Krippe
Ort: Kath. Pfarrkirche St. Hilarius
Künstler: Pfarrer Hermann Steidle, Mesner Bernhard Lachmann
Entstehungsjahr: 1925, seitdem im Besitz der Pfarrei
Material: Terracotta
Größe der stehenden Figuren: ca. 35 cm
 
(Quelle: Badische Krippen, Franz Gundsnurscher, Peter Weigand, Klaus Welker)